Flyboy – Über das Feststecken und das Fliegen

Ein kleines Märchen erzählt von einer Holzfigur: Von ihrem Schöpfer ohne Beine geschnitzt ist sie zur Regungslosigkeit verurteilt. Die Nachbaravatare im Regal feixen und Johlen…

Aber der Schnitzer-Schöpfer hat anderes vor mit dem Avatar und schnitzt ihm ein Flugzeug und setzt beide draussen vor der Tür auf einen Stecken. Auf dem Weg zur Farbe und wieder zurück bricht er tot zusammen und es scheint, als wäre die Puppe dazu verurteilt, in dem Flugzeug auf dem Stecken zu vermoddern….

Eines Tages gerät ein Junge auf das Grundstück, bewirft den Avatar mit Steine und sägt an dem Stecken. Im Moment des Umfallens löst sich das Flugzeug vom Stecken und hebt ab – nicht ganz bis über den Wolken, aber die Freiheit ist grenzenlos…

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Eine wunderbare Kurzstudie über das Umgehen miteinander, das Feixen der Anderen über das eigene Unglück, das Feststecken bis zur Depression und das Glück der Freiheit. Wie es in der Josefsgeschichte heißt: „Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen.“ Interessant wäre für den Film das Nachdenken darüber, wie Gott das Handeln der Menschen für seine Ziele nutzt…

CC BY-SA 4.0 Flyboy – Über das Feststecken und das Fliegen von Frank Wessel ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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