Dieser Tage soll ich einen bereits abgehaltenen Langzeitkurs, der auf Moodle begleitet war, umbauen und aktualisieren, damit er auf rpi-virtuell.net stattfinden kann. Die leider bisher nur rudimentäre Datenbasis bestärkt den Eindruck, dass Moodle nur als Dokumenten-Verteiler und Test-Einsammler benutzt wurde – dahinter steckt sicherlich auch das Lernkonzept des Anbieters, aber auch die Tatsache, dass die Gruppe ein ganzes Jahr lang beinahe wöchentlich zu Präsenztreffen zusammenkommt. Vom VLE zur persönlichen Lernumgebung zur sozialen Lernumgebung weiterlesen
Mobile-Nutzung
Zwei Untersuchungen brechen den Hype um Mobiles Lernen in verschiedener Hinsicht recht deutlich.
Die JIM Studie 2010 untersucht die Mediennutzung Jugendlicher und findet heraus: Mobile-Nutzung weiterlesen
Am Mobile lernen
Nach der Definition der Wikipedia ist ein Mobile, ein „hängendes Gebilde, das von einem Luftzug bewegt werden kann„. Dies ist mein Bild nach der 5. Woche des opco 2011.
Neurodidaktik oder: „Holt die Kinder aus dem Schrank!“
Die Ev. Akademie im Rheinland lud zur Tagung ein: „Machen Neuronen Schule? – Neurowissenschaften und Pädagogik im Gespräch.“ Spannendes Thema – endlich soll mir mal jemand erklären, wie sich die Erkenntnisse aus den Neuro-Wissenschaften für meinen Unterricht wirksam machen können.
Neurodidaktik oder: „Holt die Kinder aus dem Schrank!“ weiterlesen
Was wir wirklich lernen müssen
Eine Erklärung für die Zehnzahl der Gebote im Judentum ist ganz einfach: Für jeden Finger eins…. 😉
Nicht nur deshalb erscheint mir der Hinweis von Thomas Mauch: Unsere Zukunft: Was wir wirklich lernen müssen » imgriff.com mit der deutschen Übersetzung eines Beitrags von Stephen Downes hilfreich und weiterführend: Die zehn Punkte der Liste bringen mich näher daran, was und wie ich mit Schülern und Erwachsenen lernen kann und wie das in Lehr-Lernprozessen operationalisierbar wird: Was wir wirklich lernen müssen weiterlesen
Von iPads, eBooks & Virtual Classrooms
Ermattet vom dem ustream, dass in dieser Woche des opco 2011 von Prof. Dr. Detlef Krömker, und David Weiß (studiumdigitale, Goethe-Universität Frankfur) bestritten wurde, denke ich an eine Kollegin vor Jahren am Institut: Während wir erste Schritte mit damals noch neuen Medien (Laptops und Textverarbeitung!) begannen, nahm sie ihr Stopfei, eine saubere aber löchrige Socke, sowie Nadel und Faden zur Hand und erklärte: „Ich kann mich mit diesen neuen Techniken nicht anfreunden, weil sie mir viele Vorgaben macht, über die ich selbst nicht entscheiden kann.“ Von iPads, eBooks & Virtual Classrooms weiterlesen
The Evolution of Classroom Technology
Ein medial wunderbar aufbereiteter Überblick über die Entwicklung der technischen Hilfsmittel im Klassenzimmer vom Buch bis zum iPad:
The Evolution of Classroom Technology – Edudemic.
Anrührend und heute fast nur noch als Satire zu verstehen, ist der eingebundene YouTube, in dem B. F. Skinner seine „teaching machine“ demonstriert. Ob das so manche Bildungs-Entscheider im Hinterkopf haben, wenn sie ihre Skepsis zu PC & Co im Unterricht äußern?
2011-Horizon-Report_German
Schöne Zusammenstellung über sich anbahnende Trends des Einsatzes neuer Medien und neuer Technologien im Bildungsbereich:
2011-Horizon-Report_German.pdf (application/pdf-Objekt).
Stichworte sind:
- Augmented Reality
- Game-basiertes Lernen
- Gestenbasiertes Computing
- Learning Analytics
Zwischenberichte zum jährlich erscheinenden Report gibt es hier: http://navigator.nmc.org/
Visionäre Euphorie oder praktische Ernüchterung
Eine Studie des BMBF im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Lernkultur Kompetenzentwicklung“(2005) widmet sich der Leitfrage:
„Werden computer- und netzbasierte Informations- und Bildungstechnologien eher zur Informationsgewinnung bzw. Wissensaneignung genutzt oder fördern sie auch die individuelle oder kollektive Kompetenzentwicklung entscheidend?“ Visionäre Euphorie oder praktische Ernüchterung weiterlesen
Ein sechstel mooc – Kleine Zwischenbilanz
Ich stelle fest, dass opco 2011 wirklich funktioniert und überall Fäden (Input, Diskussion, Stellungnahmen, Weiterführung) herumliegen, die aufgenommen werden wollen. Solche Offenheit tut gut und läßt mich die Idee des Connectivismus erleben, wo jedeR (s)eine eigene Perspektive auf die Themen lenkt, die ihn interessieren. Aber Konzentration tut Not, um mich nicht lesend, hörend, sinnierend oder diskutierend zu verlieren. Ein sechstel mooc – Kleine Zwischenbilanz weiterlesen