Am Mobile lernen

Nach der Definition der Wikipedia ist ein Mobile, ein „hängendes Gebilde, das von einem Luftzug bewegt werden kann„. Dies ist mein Bild nach der 5. Woche des opco 2011.

Die Grundlinien der Darstellungen und Diskussionen sind vorhersehbar:

  • Mobile Endgeräte sind (beinahe) vollkommen in der Lebenswelt (vor allem) der Jugendlichen angekommen.
  • Sie bieten eine bisher nicht gekannte Integration verschiedenster Möglichkeiten: Kommunikation, Information, SoMe und weit darüber hinaus, vom virtuellen Grillen bis zur Wasserwaage, von Lern-Apps bis zu GPS-Diensten. (Und wer sein iPhone als Hammer nutzt kann dann auch gleich die web2.0 suicide machine besuchen 😉  )
  • Mobile learning – so fasst es Lisa Rosa zusammen – ist dann „ubiquitous learning (ich kann eben mit mobile überall lernen), … continious learning (immer), … situated learning (in die „umwelt“ eingebettet) und … networked learning (vernetzt mit anderen menschen und mit allen im netz erreichbaren informationen)„.
  • (Nicht nur) Damit wiederum ist die Diskussion um formales und informelles, begleitetes oder selbstgesteuertes Lernen im oder ausserhalb des Klassenraumes eröffnet.

Als Lehrer aus dem Klassenraum kommend und seit Jahren mit E-Learning befasst, läßt mir Horst Sieverts Blogbeitrag das Bild vom Mobile aufscheinen: Schaue ich mir das Lernen und Lehren im (virtuellen) Klassenraum an, wie ein Mobile aus unterschiedlichen Zielen, Interessen, Herangehensweisen und Begabungen, dann wird dieses Kunstwerk vielfältiger. Der individuelle Lernweg und der gemeinsame Lernweg können ein gemeinsames Bild ergeben.

Aber wirklich überzeugend finde ich die vorgestellten Apps und Möglichkeiten noch! nicht. Überspitzt: Was spricht dagegen, eine echte Wasserwaage mit auf die Exkursion zu nehmen 😉

CC BY-SA 4.0 Am Mobile lernen von Frank Wessel ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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