Zur Qualität von OER – ein zweiter Versuch

Die OER-Konferenz 2013 – Wikimedia Deutschland beschäftigt sich u.a. auch mit der Qualtät von OER. Eine Frage, die nerven kann, wenn man sie mit übergeordneten Chargen diskutiert, die aber auch interessiert, wenn ich abends verzweifelt nach dem Unterrichtsentwurf für mogen früh suche 😉 oder mir endlich mal jemand erklären soll, wie ich qualifiziert einen Rollbraten binde….

Also finde ich beim googlen den Hinweis auf die OER-Konferenz 2013. Die befasst sich auch mit „Qualität und Zugänglichkeit. Leitfrage: Wie kann OER organisiert werden, so dass man Inhalte schnell und in guter Qualität findet?

  • Dazu gehört z. B.: Qualitätssicherung, Zulassung und Zertifizierung; Sammlung, Kuratierung, Organisation von OER-Veröffentlichung und -Recherche; Wettbewerbe; Social Tagging; Einordnung von “Lobbymaterialien”; technische Fragen nach Standards, Durchsuchbarkeit, Meta-Daten, Tracking …

Und ich denke:

  • Qualitätssicherung – genau, das ist die Frage, wie, wodurch, wo, wer? Hier werden wieder Institute, Fakultäten etc. versuchen, ihre Claims abzustecken. Und wie das im Wilden Westen so wa(h)r: nicht immer ist der Erste der Beste 😉
  • Zulassung und Zertifizierung – welche Grabenkämpfe wird das herausfordern, bis sich der Superzertifizator herausgestellt hat? Und: siehe oben.
  • Sammlung – Eben, da gibt es schon einige.
  • Kuratierung – Wie oben: „Wie, wodurch, wo, wer?
  • Organisation von OER-Veröffentlichung und -Recherche – Wer macht es?
  • Wettbewerbe – Toll, aber es deutet sich an, dass wir eine Stiftung gründen und neue Vorstände hoch bezahlen…
  • Social Tagging – Was ist der Thesaurus dahinter?
  • Einordnung von “Lobbymaterialien” – Brauchen wir auch noch ein Unabhängigkeitskonsortium?
  • Technische Fragen nach Standards, Durchsuchbarkeit, Meta-Daten, Tracking – bei aller Komplexität scheint mir hier ein leichter Weg der Einigung.

Ich bin wirklich gespannt, ob die OER-Konferenz dazu gute Ideen entwickelt.

CC BY-SA 4.0 Zur Qualität von OER – ein zweiter Versuch von Frank Wessel ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

2 Gedanken zu „Zur Qualität von OER – ein zweiter Versuch

  1. Rollbratenberatung ist ja ganz einfach – dafür wurde youtube erfunden: http://www.youtube.com/watch?v=mM5HuprZ2wU
    Aber bei allem anderen wird’s schwieriger. Ich glaube nicht, dass in Deutschland die Unis oder Institute sich um Qualitätssicherung reißen. Das haben sie bei Schulbüchern ja auch kaum getan. Ich bin ein Anhänger der Vorbild-Idee. Einfach ein gutes Beispiel benennen und dann können andere dem nacheifern. Was wäre denn für Dich ein gutes Beispiel einer OE-Ressource im Bereich von Religion?

    1. Von den vier Varianten des Rollbratenrollens werde ich morgen die U zu X Variante anwenden. Das wird fein 😉 Aber mir war nicht klar, dass die Amis dafür das Internet erfunden haben – haben die am Ende auch den Grill erfunden 😉
      Gute OER-Ressourcen im deutschen RelPäd-Bereich? Ich finde ja die Materialine aus Loccum und Heilsbronn immer wieder gut. Die haben das allerdings nicht unter OER-Perspektive veröffentlicht. Aucht das PTI in Bonn wird seine – bisher gedruckten – Materialien demnächst online stellen. Wenn ein kluger Marketing-Mensch denen erklärt, was OER meint, könnten sie den Mehrwert erkennen, wie es wäre, wenn viele an den Materialien mit- und weiterarbeiten, sie aktualisieren, anpassen und verbessern. Bringste mich auf eine Idee…

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