Technik und/oder Magie

„Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht mehr zu unterscheiden.“ – Clarkes Drittes Gesetz aus Profiles of the Future. (Aus: Wikiquote)

Was die neuen Medien in unserem Alltag vermögen ist für manche schlicht „Technik“ und andere wagen das Wort „Magie“ nicht auszusprechen. „Blackbox“ sagen die Gebildeten unter den Verächtern der Technik und umgehen mit solcher Tabuisierung den Bereich des vermutet Magischen.

Das Zitat fiel mir beim Lesen von Dawkins Gotteswahn vor die Füße und steht doch in einem ganz anderen Zusammenhang. Der Schriftsteller und SciFi-Autor (fast -Erfinder) Clarke wußte wovon er sprach, nachdem er in den 30ern bei der Royal Air Force tätig war und sich schon früh Gedanken über die Verwendung von Satelliten als Kommunikationsstationen gemacht hatte. Wer so in die Sterne und die Möglichkeiten des Machbaren geschaut hat, kann Vorstellungen entwickeln, wie es wäre, wenn man einfach weiterdenkt.

So hat er drei Gesetze/Thesen aufgestellt, die wichtig für das Genre der SciFi-Literatur sind. Sie lassen sich leicht auch für den Bereich der Geisteswissenschaft verifizieren :

  1. „Wenn ein angesehener, aber älterer Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich Unrecht.“
  2. „Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.“
  3. „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Clarkesche_Gesetze)

CC BY-SA 4.0 Technik und/oder Magie von Frank Wessel ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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